Eine Kooperation von
 

Öffentliche und private Investoren

Mit geprüft gesünderen und nachhaltigen Immobilien bieten Sie Ihren Kunden einen leicht verständlichen, hochemotionalen Zusatznutzen, der Sie vom Wettbewerb abhebt. Gleichzeitig erfolgt eine Prozessoptimierung bei der Planung und Erstellung neuer und zu sanierender Immobilien in allen Segmenten. Über öffentlichkeitswirksame Modellprojekte gewinnen Sie Aufmerksamkeit bei vergebenden Stellen, Kommunen und Endkunden.

sprechblase

Sentinel Haus Institut GmbH
Tel. +49 761-590 481 70
E-Mail:

Unsere Leistungen

  • Beratung zum strategischen Marktzugang zur Wohngesundheit und Nachhaltigkeit
  • Strategieentwicklung zur gesundheitlichen Qualitätssicherung und internen Prozessoptimierung
  • Messprogramm Innenraumlufthygiene
  • Bewertung und Evaluierung der Messergebnisse
  • Schadstoffmessung und Immobilienbewertung bei Bestandsimmobilien
  • Begleitung bei Musterprojekten inklusive Baustoffbewertung und Beratung
  • Abschlussmessung und Prüfbescheinigung
  • Ausschreibungsleitfaden zur rechtssicheren Vergabe hoher gesundheitlicher Standards
  • Bauzeiten- / Ausführungsplan für die Gewerkekoordination
  • Unternehmensinterne Planer- und Vertriebsschulungen, Handwerkerschulungen
  • Produkt- und Unternehmenszertifizierung inklusive Eintrag in TÜV Rheinland Zertifikatsdatenbank www.certipedia.com
  • Prüfbescheinigungen für Neubau- und Bestandsimmobilien
  • Beratung und Unterstützung bei der rechtssicheren Marketingkommunikation
  • Vertriebsschulung und Steigerung der Beratungskompetenz
  • Unternehmenszugang und -präsentation auf der Online-Plattform im Sentinel TÜV Rheinland Bauverzeichnis
  • Wertsteigerung für Kunden dank Online-Dokumentation Sentinel TÜV Rheinland Bauverzeichnis

Projekt – Gesunder Lebensraum Schule

gesunder lebensraum schule


Schulen und Kitas: Krankheiten durch Schadstoffe vermeiden

Beim Neubau oder der Renovierung von Schulen oder Kindertagesstätten kann es kurz- oder auch langfristig zu Beeinträchtigungen der Raumlufthygiene und damit zu gesundheitlichen Belastungen von Schülern und Lehrern kommen. Dies ergab das von TÜV Rheinland und dem Sentinel Haus Institut aktuell abgeschlossene Modellprojekt „Gesunder Lebensraum Schule“ zur Bewertung von Schadstoffen in Klassenräumen.

„Die Qualität und Kombination der verwendeten Baustoffe, Möbel und Reinigungsmittel haben einen wesentlichen Einfluss auf die Luftqualität in Klassenräumen“, sagt Dr. Walter Dormagen, Geschäftsfeldleiter Gefahrstoffe, Mikrobiologie und Hygiene bei TÜV Rheinland. Zusätzlich habe ein Fehlverhalten von Handwerkern und Reinigungskräften ein hohes Potential für signifikante Schadstoffbelastungen in Innenräumen.

Nur unwesentlich höhere Kosten durch schadstoffarmes Bauen

Im Rahmen des bislang einzigartigen Projektes wurden auf dem Kölner Firmengelände des Prüfdienstleisters zwei identische Klassenzimmer aufgebaut – das eine mit konventionellen, das andere ausschließlich mit schadstoffgeprüften Produkten. In verschiedenen Messreihen wurden unter realen Bedingungen der Schadstoffgehalt in der Luft gemessen und ausgewertet. Das Resultat: Die Messwerte für die unter anderem aus Farben, Lacken und Klebern ausgasenden flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) überschreiten beim Einsatz ungeprüfter Produkte zum Teil deutlich die Empfehlungen des Umweltbundesamtes. Es geht aber auch gesund: Wird ein Klassenzimmer sorgfältig nach den Grundsätzen des schadstoffarmen Bauens mit geprüften Bauprodukten und Möbeln ausgestattet, sind schon kurz nach den Arbeiten alle Werte im grünen Bereich. „Dabei ist das schadstoffarme Bauen im Vergleich nur unwesentlich teurer“, sagt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Dennoch werden die entsprechenden Empfehlungen des Umweltbundesamts selten berücksichtigt, denn auch das fachliche Know-how ist bei den Ausführenden selten vorhanden, so der Experte.


gesunder lebensraum schule grafik


Freisetzung von Schadstoffen auch bei Renovierungsarbeiten

Problematisch sind nicht nur Schadstoffemissionen aus ungeprüften Baustoffen, sondern auch Altlasten in den Schulgebäuden. Werden diese im Zuge der Bauarbeiten freigesetzt und damit aktiviert oder sinkt der Luftaustausch durch Wärmedämmung und neue Fenster, kann es zu hohen Belastungen kommen. Kritisch ist auch die Reaktion alter Kleber oder Farben mit einigen neuen bauchemischen Produkten. Hier kann es zu unkontrollierten Schadstofffreisetzungen in die Raumluft kommen. Die Folge sind Kopfschmerzen, Unwohlsein und schwerwiegendere Krankheiten wie Allergien. „Häufig werden die Symptome erst gar nicht mit den Reparatur- oder Reinigungsarbeiten in Verbindung gebracht“, weiß TÜV Rheinland-Experte Dr. Dormagen

Gesundheit nicht dem Zufall überlassen

Es gibt zwar Empfehlungen des Umweltbundesamtes für die Innenraumhygiene von Schulgebäuden, aber diese sind nicht verbindlich. TÜV-Experte Dr. Walter Dormagen betont: „Im Zusammenspiel neuer Baustoffe untereinander und dann zusätzlich mit den in Altbauten vorhandenen Substanzen gibt es unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten. Wer hier nicht vorher prüft und testet, spielt mit dem Zufall, und damit mit der Gesundheit von Kindern und Lehrpersonal.“